Hier entsteht eine Sammlung von Informationen und leckeren Rezepten rund um das Gemüse, welches wir über das Jahr in unserer solidarischen Landwirtschaft anbauen und geniessen dürfen.
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Sonntag, 30. September 2012

Tomatensauce und - Dip

Im Sommer hatten wir so viel Tomaten der verschiedensten Sorten, dass ich mit dem Essen gar nicht mehr hinterher kam. Also habe ich sie zu Sauce oder Pesto verarbeitet, der sich länger hält.

Tomatensauce auf Vorrat
Die Sauce lässt sich dann gut für Nudelsauce oder Lasagne nutzen. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt. Du kannst eine einfache Nudelsauce machen und konservieren und diese dann bei der Verarbeitung je nach Gericht verfeinern (z.B. mit Kokosmilch, Garam Masala, Frischkäse, Balsamico-Essig......).

Vorbereitung:
Da die Haut der Tomaten bei den gekochten Tomaten etwas härter ist, sollte diese vor der Verarbeitung entfernt werden. Bei den Cocktailtomaten hab ich mir das aber erspart und die einfach im Mixer mit gemixt oder die oben schwimmenden Häutchen abgefischt. Wer die Sauce nicht mixt sondern durch ein Sieb streicht, kann sich das Enthäuten ggf. auch sparen.

Tomaten unten kreuzweise einschneiden und oben den Strunk raus machen. Kurz in kochendes Wasser und dann in Eiswasser geben und enthäuten. Dann in kleine Stücke schneiden. Hier ein Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=SKk8LOUocJk.

Einfache Tomatensauce
Zwiebeln, Frühlingszwiebeln und ggf. Knoblauch in der geölten Pfanne anschwitzen. Dann die Tomaten und die Gewürze dazu geben (Basilikum, Salz und Pfeffer, ggf. eine Kräutermischung) und alles aufkochen lassen.

Dann in heiss ausgespülte Gläser geben, oben drauf noch ein wenig Olivenöl, Deckel drauf und  das Glas mit der heissen Füllung umdrehen und einige Minuten so stehen lassen damit ein Vakuum entsteht und der Inhalt länger haltbar ist.


Tomatendip
Hier das Rezept vom Tomatendip vom Großraumentdeckertag 2013.

200 g Tomaten mit Haut mixen (möglichst süße und aromatische Tomaten wie unsere Solawi-Tomaten), gekörnte Brühe oder Salz und Pfeffer, 2 EL Ölivenöl und Basilikum oder Schnittlauch dazu geben und mixen. Erstaunlicherweise wird der Mix recht sämig. Wer ihn noch etwas dicker mag, gibt noch 1-2 Esslöffel Sojamehl dazu und mixt dann weiter. Wer mag gibt noch etwas Süße dazu (Zucker, Honig, Ahornsirup etc.).

Der Dip kann zum Eintunken für Gemüse oder auch als Sauce für Salat, Nudeln, Gemüsepfannen etc. genutzt werden.

Samstag, 29. September 2012

Paprika

Die Paprika gibt es in verschiedenen Farben und Sorten. Rote, gelbe und grüne sind wohl den meisten bekannt und gibt es im Laden zu kaufen. In unserer Solawi haben wir auch schon ganz zartgrüne Paprikas gehabt, eine Sorte, die ich im Laden noch nicht so gesehen habe.
Paprikas gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. 

Die grünen schmecken herzhafter und etwas schärfer als die roten und gelben und sind gut für warme Gerichte. In Rohkostsalaten sollten diese nur in geringer Menge verwendet werden. Zu herzhaften Salaten passt ihr kräftiger Geschmack wieder ganz gut.
Die gelben und roten sind etwas süßer und schmecken roh besser als die grünen.

In den weissen inneren Wänden (Häute) in der Paprika und in den Kernen befindet sich Capsaicin, was den Schärfegrad bestimmt. Daher sollte man die Häute und Kerne entfernen.

Die äüssere Haut kann mitgegessen werden. Nur bei Suppen oder bei gegrillter Paprika sollte man die Haut entfernen (bei Suppern vorher, bei gegrillter Paprika dann die schwarz gebrannte Haut nach dem Grillen)

Ich habe mir mittlerweise folgende Verarbeitungsart angewöhnt:
Quer hinlegen und Deckel und Unterseite abschneiden. Dann von oben das Innenleben, also Kerne und die weissen Häutchen, entfernen (z.B. mit dem Messer einmal rundum gehen). So gehen die Kerne gut raus. Dann erst die Paprika klein schneiden. Den Boden klein schneiden, beim Deckel um den Strunk herum schneiden und den Rand mit schneiden.

Die andere Methode wäre die in diesem Video gezeigte. So hab ich das früher auch gemacht, aber die neue Methode scheint mir effektiver.

Rezepte:

Nudelsauce
Wer viel Paprika zu verarbeiten hat und gerne Nudel isst, kann sie zu Nudelsauce verarbeiten.

3 Paprika, 1 Zwiebel, 3 Frühlingszwiebeln, 1 Knoblauch, 1 EL Olivenöl, 1/2 Chilishote, 1 Dose Tomatenmark, 1 EL Basilikum, 1 EL Thymian, 1 EL Oregano, 2 EL Sahne, 125 ml Milch, Salz und Pfeffer

Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken, Paprika von Häuten und Kernen befreien und in Würfel oder Streifen schneiden. Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Paprika und  Knoblauch in der Pfanne anschwitzen. Die halbe Chilischote häuten und entkernen und in feine Streifen schneiden und dazu geben. 

Dann Tomatenmark, Gemüsebrühe und Kräuter dazugeben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Die Pasta Sauce ca. 5 Minuten einkochen lassen, bis sie etwas eindickt. Sahne und Milch zufügen und unterrühren.